So funktioniert ein Kaminofen-Feuer

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Hier erfahren Sie, wie ein Kaminofen-Feuer entsteht und wie viele verschiedenen Faktoren bei einer effizienten und umweltfreundlichen Verbrennung in einem Kaminofen berücksichtigt werden.

Hinter dem umweltfreundlichen Betrieb von modernen Kaminöfen stecken intelligente Verbrennungstechniken, die von den unterschiedlichen Kaminofen-Herstellern entwickelt werden. Der deutsche Hersteller Hase Kaminofenbau setzt bei seinen Kaminöfen, die ausschließlich in Deutschland, in Trier, gefertigt werden auf eine besonders ausgeklügelte Brenntechnik, die kontinuierlich optimiert und immer individuell an jedes Ofenmodell anpasst wird.

1. Anheizphase
In der Anheizphase braucht ein Kaminofen-Feuer viel Sauerstoff. Die sogenannte Primärluft sorgt dafür, dass die Temperatur im Brennraum steigt und die Gase im Holz freigesetzt werden.

2. Verbrennung der Holzgase
Zur Verbrennung der Holzgase wird im oberen Bereich der Flammen Sauerstoff zugeführt. Die Sekundärluft. Ein Teil der Sekundärluft strömt entlang der Sichtscheiben des Kaminofens in den Flammenbereich. Praktischer Nebeneffekt: Die für jedes Ofenmodell speziell entwickelte „Luftspülung“ vermindert das Verrußen der Scheiben.

3. Durchmischung des Feuerraumes mit Sauerstoff
Die Tertiärluft strömt aus dem rückwärtigen Bereich in Brennraum. Sie sorgt dafür, dass eine gleichmäßige Durchmischung des Brennraumes mit Sauerstoff erzielt wird, eine höchst effiziente Verbrennung gewährleistet ist und ein schönes Flammenspiel zu sehen ist.

4. Nachverbrennung
In einem Hase-Kaminofen wird der Weg des Rauchgases durch speziell konstruierte Rauchleitplatten verlängert. So werden die Rauchgase länger in der heißen Zone gehalten. Diese Nachverbrennungstechnik bewirkt eine deutlich verringerte Staub-Emission und somit mehr Umweltverträglichkeit.

Wichtig: die ausreichende Zufuhr von Verbrennungsluft
Die ausreichende Zufuhr von Verbrennungsluft ist bei der sehr dichten Bauweisen beispielsweise von Passiv- oder Niedrigenergiehäusern oft nicht sichergestellt. Deshalb besteht bei allen Hase-Kaminöfen die Möglichkeit der Zufuhr von externer Verbrennungsluft. Über einen bauseitig angeschlossenen Luftkanal, können so auch in Passiv- oder Niedrigenergiehäusern Hase-Kaminöfen problemlos angeschlossen werden.