Pressemitteilung

 

 

30.11.2016

Die drei wichtigsten Fakten zum Thema Feinstaub

Wo ein Feuer brennt, entsteht Rauch. Doch lässt sich die Feinstaubbelastung, die aus dem Schornstein kommt, stark beeinflussen. Eine saubere Verbrennung in Kaminöfen hängt von drei Faktoren ab: 

  1. der Brennstoffqualität
  2. der Qualität des Kaminofens
  3. dem Benutzerverhalten.

Die Brennstoffqualität

Wer trockenes Scheitholz in seinem Kaminofen verbrennt, sorgt für eine saubere Verbrennung mit wenig Feinstaubbelastung. Denn: Nasses Holz verbrennt unvollständig und mit hoher Schadstoffbelastung. Verwenden Sie deshalb nur trockenes Scheitholz mit einer Restfeuchte von unter 20 Prozent. Die Holzscheite sollten zudem nicht zu groß sein, damit sie sich schnell entzünden können. Kunststoffe, Pressspanplatten, Tetrapacks und Zeitungspapier setzen viele Schadstoffe frei und gehören nicht in den Kaminofen.

Die Qualität des Kaminofens

Bei vielen älteren oder billigen Kaminöfen lässt sich die Luftzufuhr schlecht oder gar nicht einstellen. Vorhandene Luftschieber haben häufig keine Funktion, das Feuer brennt unkontrolliert ab. Bei hochwertigen Marken-Kaminöfen der neueren Generation strömt die Luft von unten, oben und von hinten in den Feuerraum. Die Flammen lassen sich mit den Luftschiebern exakt regulieren. So wird das Feuer perfekt mit Sauerstoff versorgt. Es entsteht kaum Rauch und eine saubere Verbrennung ist garantiert.

Das Benutzerverhalten

Ofenbesitzer können die Feinstaubbelastung stark beeinflussen, indem sie ein paar Regeln beachten: 

  • Das Kaminofenfeuer schnell und richtig anzünden.Bis sich alle Holzgase vollständig entzündet haben, entstehen die meisten Schadstoffe, deshalb sollte der Anzündevorgang möglichst kurz sein. Hierzu das Feuer am besten von oben nach unten entzünden: Kreuzweise nicht zu große Holzscheite in den Feuerraum legen, Anzündholz und ein ökologischer Anzünder oben auflegen und anzünden.
  • Die Luftzufuhr sollte weder zu stark noch zu schwach eingestellt sein, deshalb die Bedienungsanleitung des Kaminofen-Herstellers beachten.
  • Auf die Qualität des Brennstoffes achten, wie oben beschrieben.
  • Nicht zu viel Holz auflegen, auch hier auf die Angaben der Bedienungsanleitung achten.

Ist die Anschaffung eines Kaminofens umwelttechnisch vertretbar?

Ja, denn das Heizen mit Holz basiert auf der einfachsten, nachwachsenden Energiequelle, die verfügbar ist. Scheitholz ist ein unbehandelter Rohstoff für den, abgesehen vom Zerkleinern und dem Transport, keine zusätzliche Energie aufgewendet werden muss. Nutzt man zudem lokale Ressourcen fällt die CO2-Bilanz insgesamt sehr gering aus. Nicht zu unterschätzen ist zudem der Wohlfühlfaktor: Es gibt keine Wärme, außer den Sonnenstrahlen, die uns angenehmer wärmt. 

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