Die richtige Kaminofen-Pflege, 5 Tipps und Tricks.

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5 Pflege-Tipps für den Kaminofen in der Sommerpause. So sorgen Sie dafür, dass der Kaminofen im Winter wieder voll einsatzbereit ist und Ihr Zuhause gemütlich warm macht.

Wenn die Sonne hoch am Himmel steht und die wärmsten Temperaturen im Jahr erreicht werden, hat er Ferien. Aber welche Pflege braucht ein Kaminofen eigentlich in der Sommerpause? Was muss man beachten, damit der kommende Winter zu Hause wieder besonders warm und gemütlich wird? Eine professionelle Pflege bekommt der Kaminofen bei einer Wartung durch den Fachhändler. Kaminofenbesitzer, die die Reinigung selbst vornehmen möchten, sollten folgende Tipps beachten:

1. Weg mit dem Winterruß
Ofen und Rohre sollten einmal jährlich auf Ablagerungen untersucht und bei Bedarf gereinigt werden, damit der Rauchabzug nicht behindert wird. Praktisch, wenn der Ofen über Reinigungsöffnungen an den Rohren verfügt. Dann einfach die Öffnung aufschrauben und mit einer Bürste die Rußablagerungen nach unten in den Kaminofen fegen. Bei Öfen ohne Reinigungsöffnungen nimmt man die gesamte Rohrverbindung vorsichtig ab und bringt sie ins Freie zum Ausfegen. Danach entnimmt man die im Feuerraum befindlichen Umlenkplatten und bürstet oder saugt den Ruß ab.

2. Beweglich bleiben
Funktionsteile wie Türgriff, Türscharniere und Aschefachtür bleiben leichtgängig, wenn sie mit einem Spezialfett aus dem Fachhandel behandelt werden. Gegebenenfalls können die Schrauben am Türgriff leicht nachgezogen werden, falls sie sich gelockert haben.

3. Pflege nicht vergessen
Auch Kaminöfen mögen Pflege. Die Oberfläche von Stahlkaminöfen reinigt man mit einem nicht zu feuchten Tuch. Dabei sollte auf aggressive Reinigungsmittel mit Essig- oder Zitronensäure verzichtet werden, es besteht sonst die Gefahr von Flugrost. Kratzer auf der Stahlfläche können mit der passenden Sprühfarbe aus dem Fachhandel vorsichtig nachbehandelt werden. Öfen mit Keramikoberfläche sind pflegeleichter: Die Keramik hat eine unempfindliche Oberfläche, bei der sich auch hartnäckige Verschmutzungen gut entfernen lassen.

4. Alle Jahre wieder
Gelegentlich sollten auch die Thermosteine im Feuerraum überprüft werden. Während Risse kein Problem darstellen, sollte man Steine, bei denen ein Stück herausgebrochen ist, austauschen. Das ist, je nach Ofen und Benutzung, aber erst nach einigen Jahren der Fall.

5. Alles noch ganz dicht?
Wenn punktuelle Verrußungen am Rand der Feuerraumscheibe auftreten, kann das auf eine undichte Tür hindeuten. In diesem Fall sollte man die Türdichtung auf festen Sitz und abgenutzte Stellen untersuchen, evtl. ist die Dichtung zu erneuern.

6. Fazit
Generell gilt: Bei jedem Kaminofen sollte auf individuelle Pflege- und Wartungshinweise geachtet werden. Bei richtiger Behandlung können qualitativ hochwertige Kaminöfen durchaus ein Leben lang halten. Und für die warme Jahreszeit gilt: Auch Kaminöfen, die offiziell in den Ferien sind, freuen sich, wenn sie an einem kühlen Sommerabend wohlige Wärme verbreiten können.